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artiso Blog - Monday, September 17, 2007
Neues rund um's Thema .Net
 
 Monday, September 17, 2007

Vom 10.Oktober bis 12.Oktober findet in Berlin die XTOPIA statt. Dabei handelt es sich um eine Web-Konferenz von Microsoft, die sich an Entwickler, Entscheider und Designer richtet. Im Zentrum dabei steht Silverlight.

Ich werde auf der XTOPIA als ATE (Ask The Expert) zum Thema Visual Studio Team System vertreten sein.

image

Monday, September 17, 2007 7:53:46 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 

Nutzt man LINQ in einer klassischen 2-tier Anwendung, dann funktioniert das wunderbar. Nur leider ist das eher ein Auslaufmodell. Bei modernen Anwendungen kommt häufig ein 3-tier Ansatz vor (SOA etc.). An einer kleinen WCF-Anwendung möchti ich das Problem kurz schildern:

Eine kleine Anwendung soll Daten darstellen und bearbeiten können. nehmen wir einfach mal eine Adress-Verwaltung. Die Anwendung soll service-orientiert augebaut sein, d.h. es gibt einen zetralen Service, der die Schnittstelle zur Datenbank implementiert.

Soll nun eine Liste der Adressen geladen werden, ruft der Client auf dem Service eine entsprechende Methode auf. Diese Methode nutzt nun LINQ um die Adressen aus der Datenbank zu lesen und als List<cAddress> zurückzuliefern. Diese kann der Client nun darstellen. So weit, so gut. Aber was passiert jetzt, wenn eine Adresse bearbeitet wird und diese wieder gespeichert werden soll. Der Client ruft eine entsprechende Methode auf dem Service auf und übergibt das neue Adress-Objekt. Durch die Übertragung zum Client und wieder zurück muss das Objekt serialisiert und wieder deserialisiert werden. Dadurch stellt es eine komplett andere Instanz dar, wenn es wieder beim Service ankommt und hat daher keine Verbindung mehr zum DataContext (vorausgesetzt dieser wäre überhaupt noch vorhanden, dazu müsste der in einer Session aufbewahrt werden, was recht problematisch ist). Wie bekommt man nun das neue Adress-Objekt in die Datenbank?

Die von Microsoft vorgschlagene Vorgehensweise geht über die Attach-Methode. Dabei erzeugt man einfach einen neuen DataContext und fügt das bearbeitete Objekt diesem hinzu. Das Problem dabei ist das Change-Tracking des DataContext. Dieser möchte nämlich wissen, was sich an dem Objekt geändert hat. Führt man nur einen Attach durch, dann bewirkt das gar nichts. Man kann entweder das gesamte Objekt als bearbeitet deklarieren, so wie ich das in diesem Post demonstriert habe, oder man muss ein Referenz-Objekt mit angeben, gegen das das Objekt evrglichen werden kann. Eine weitere Möglichkeit ist auch noch die Zuweisung aller geänderten Eigenschaften nach dem Attach, da ab diesem Zeitpunkt das Change-Tracking alle Änderungen registriert. Das ist alles nicht so schön.

Mit einem kleinen Trick kan man sich hier die Sache etwas einfacher machen, auch wenn das nicht gerade sauber ist. Man kann das Objekt einfach löschen und dann neu hinzufügen. Das angenehme ist, dass der DataContext das recht intelligent handhabt und intern aus dem Delete and Insert ein Update macht. Der Code sieht dann ungefähr so aus:

public void UpdateCompany(LINQTest.Contracts.DataContracts.cContactCompany company)
{
    cContactDataContext db = new cContactDataContext("Data Source=NOTEBOOK_VISTA;Initial Catalog=LINQ;Persist Security Info=True;");

    cContactCompany OrigCompany = db.Companies.Single<cContactCompany>(c => c.ID == company.ID);
    if (OrigCompany != null)
    {
        db.Companies.Remove(OrigCompany);
    }
    db.Companies.Add(company);
    db.SubmitChanges();
}

 

Auch wenn das, wie gesagt nicht besonders schön ist, ich konnte noch keine negativen "Nebenwirkungen" feststellen, der Code macht genau das, was ich von ihm erwarte und das auch noch mit relativ schönem SQL, wie mir der SQL-Profiler anzeigt. Erst wird mal ein SELECT gemacht um zu sehen, ob das Element schon vorhanden ist (diesen Punkt kann man sicher noch optimieren):

exec sp_executesql N'SELECT [t0].[ID], [t0].[CompanyName], [t0].[CompanyAddress], [t0].[CompanyTelephone]
FROM [tblCompanies] AS [t0]
WHERE [t0].[ID] = @p0',N'@p0 int',@p0=2

 

Dann wird der Update ausgeführt

exec sp_executesql N'UPDATE [tblCompanies]
SET [CompanyName] = @p1
WHERE [ID] = @p0',N'@p0 int,@p1 nvarchar(12)',@p0=2,@p1=N'Test-Company'

 

Das sieht doch eigentlich sehr schön aus.

Problematisch wird die Sache nun, wenn das Objekt Unterelemente enthält, also z.B. Ansprechpartner. Hier gibt es mit dem Attach keine saubere Lösung undauch der Delete and Insert Ansatz versagt hier zunächst. Es wird einfach für alle untergeordneten Elemente ein Insert ausgeführt, egal ob diese bereits existieren oder nicht. Das Ganze kann man lösen, indem man auch die Unterelemente zunächst löscht.

public void UpdateCompany(LINQTest.Contracts.DataContracts.cContactCompany company)
{
    cContactDataContext db = new cContactDataContext("Data Source=NOTEBOOK_VISTA;Initial Catalog=LINQ;Persist Security Info=True;User ID=sa;Password=admin");

    cContactCompany OrigCompany = db.Companies.Single<cContactCompany>(c => c.ID == company.ID);
    if (OrigCompany != null)
    {
        db.Companies.Remove(OrigCompany);

        foreach (cContactPerson p in OrigCompany.Persons)
        {
            db.Persons.Remove(p);
        }
    }
    db.Companies.Add(company);
    db.SubmitChanges();
}

 

Auch hier wird wieder ein schönes Update daraus gebaut.

Also so richtig toll finde ich das Ganze noch nicht. Hier bleibt zu hoffen, dass Microsoft an dieser Stelle schnellstens noch nachbessert. Das sieht im Moment aber eher schlecht aus, wie man hier und hier lesen kann. Vielleicht hat schon jemand von euch hier Erfahrungen gesammelt. Über einen Kommentar würde ich mich freuen, auch über "Bedenken" bezgl. des Delete and Insert Ansatzes. 

Monday, September 17, 2007 7:27:14 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Friday, September 14, 2007

Ein Benkannter hatte gerade ein seltsames Problem. Unter VB.Net kann man sehr einfach einen Splash-Screen einrichten. Offensichtlich scheint es da allerdings ein Problem zusammen mit dem Virtual Server zu geben. Jedesmal wenn er die Anwendung innerhalb des Virtual Servers ausgeführt hat, wurde der Splash-Screen angezeigt und er erhielt dann eine Nullreference Exception. In der Host-Umgebung funktionierte das problemlos. Beidesmal kam Win2000 als Betriebssystem zum Einsatz. Hat schn mal jemand so ein Problem gehabt?

Hier der Stacktrace:

   at System.Windows.Forms.Control.WaitForWaitHandle(WaitHandle waitHandle)
   at System.Windows.Forms.Control.MarshaledInvoke(Control caller, Delegate method, Object[] args, Boolean synchronous)
   at System.Windows.Forms.Control.Invoke(Delegate method, Object[] args)
   at System.Windows.Forms.Control.Invoke(Delegate method)
   at Microsoft.VisualBasic.ApplicationServices.WindowsFormsApplicationBase.HideSplashScreen()
   at Microsoft.VisualBasic.ApplicationServices.WindowsFormsApplicationBase.MainFormLoadingDone(Object sender, EventArgs e)

   at System.EventHandler.Invoke(Object sender, EventArgs e)
   at System.Windows.Forms.Form.OnLoad(EventArgs e)
   at System.Windows.Forms.Form.OnCreateControl()
   at System.Windows.Forms.Control.CreateControl(Boolean fIgnoreVisible)
   at System.Windows.Forms.Control.CreateControl()
   at System.Windows.Forms.Control.WmShowWindow(Message& m)
   at System.Windows.Forms.Control.WndProc(Message& m)
   at System.Windows.Forms.ScrollableControl.WndProc(Message& m)
   at System.Windows.Forms.ContainerControl.WndProc(Message& m)
   at System.Windows.Forms.Form.WmShowWindow(Message& m)
   at System.Windows.Forms.Form.WndProc(Message& m)
   at System.Windows.Forms.Control.ControlNativeWindow.OnMessage(Message& m)
   at System.Windows.Forms.Control.ControlNativeWindow.WndProc(Message& m)
   at System.Windows.Forms.NativeWindow.DebuggableCallback(IntPtr hWnd, Int32 msg, IntPtr wparam, IntPtr lparam)
   at System.Windows.Forms.SafeNativeMethods.ShowWindow(HandleRef hWnd, Int32 nCmdShow)
   at System.Windows.Forms.Control.SetVisibleCore(Boolean value)
   at System.Windows.Forms.Form.SetVisibleCore(Boolean value)
   at System.Windows.Forms.Control.set_Visible(Boolean value)
   at System.Windows.Forms.Application.ThreadContext.RunMessageLoopInner(Int32 reason, ApplicationContext context)
   at System.Windows.Forms.Application.ThreadContext.RunMessageLoop(Int32 reason, ApplicationContext context)
   at System.Windows.Forms.Application.Run(ApplicationContext context)
   at Microsoft.VisualBasic.ApplicationServices.WindowsFormsApplicationBase.OnRun()
   at Microsoft.VisualBasic.ApplicationServices.WindowsFormsApplicationBase.DoApplicationModel()
   at Microsoft.VisualBasic.ApplicationServices.WindowsFormsApplicationBase.Run(String[] commandLine)
   at SplashScreen.My.MyApplication.Main(String[] Args) in 17d14f5c-a337-4978-8281-53493378c1071.vb:line 81
   at System.AppDomain.nExecuteAssembly(Assembly assembly, String[] args)
   at System.AppDomain.ExecuteAssembly(String assemblyFile, Evidence assemblySecurity, String[] args)
   at Microsoft.VisualStudio.HostingProcess.HostProc.RunUsersAssembly()
   at System.Threading.ThreadHelper.ThreadStart_Context(Object state)
   at System.Threading.ExecutionContext.Run(ExecutionContext executionContext, ContextCallback callback, Object state)
   at System.Threading.ThreadHelper.ThreadStart()

Friday, September 14, 2007 8:21:06 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [2]    | 
 Friday, September 07, 2007

Ich habe gerade eben eine Seite, die ich mit VS 2008 und dem Framework 3.5 erstellt habe, auf einen Test-Server deployed. Alles hat wunderbar funktioniert, aber bei einer Seite bekam ich die Meldung, dass die Ressource nicht gefunden werden kann.

image

Das konnte aber nicht sein, die Seite war da. Nach einigen Versuchen und einigem Wundern bin ich zufällig auf die Idee gekommen, mir mal den Source der Seite anzuzeigen. Und siehe da, hier steht nun endlich ein brauchbarar Hinweis. Im Source-Code war als Kommentar die Fehlermeldung versteckt. Der Grund war, dass eine Komponente auf ein verzeichnis zugreifen möchte, das auf dem Server nicht existiert.

Ich habe versucht, den Fehler mit einer Test-Seite zu reproduzieren, aber erfolglos. Hat jemand eine Idee, woran das liegt und wie man das abstellen kann? Na jedenfalls wenn mal jemand ein ähnliches Problem hat, kennt er jetzt den Workaround. Nicht schön, aber es funktioniert.

<html>
    <head>
        <title>Die Ressource kann nicht gefunden werden.</title>
        <style>
...
        </style>
    </head>

    <body bgcolor="white">

            <span><H1>Serverfehler in der Anwendung /ValuePlanner_2008.<hr width=100% size=1 color=silver></H1>

            <h2> <i>Die Ressource kann nicht gefunden werden.</i> </h2></span>

...

    </body>
</html>
<!--
[DirectoryNotFoundException]: Ein Teil des Pfades c:\temp\text.txt konnte nicht gefunden werden.
   bei System.IO.__Error.WinIOError(Int32 errorCode, String maybeFullPath)
   bei System.IO.File.Delete(String path)
   ...

--><!--
Diese Seite enthält möglicherweise vertrauliche Informationen, weil ASP.NET für die Anzeige ausführlicher Fehlermeldungen mit &lt;customErrors mode="Off"/&gt; konfiguriert ist. In Produktionsumgebungen sollten Sie &lt;customErrors mode="On"/&gt; oder &lt;customErrors mode="RemoteOnly"/&gt; verwenden.-->

Friday, September 07, 2007 5:05:02 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Wednesday, September 05, 2007

Folgende Aufgabenstellung: In einem Infragistics WinGrid soll eine DataTable angezeigt werden. Am Ende des Grids soll eine TemplateAddRow, also eine leere Zeile zum Anlegen einer neuen Row angezeigt werden. Das Infragistics WinGrid unterstützt diese Funktion von Haus aus so, dass man in diese leere Zeile klicken kann und sobald man beginnt hier Werte einzutragen, dann wird in der DataSource tatsächlich eine neue Row angelegt und in dieser die Werte abgelegt. Gleichzeitig wird eine neue TemplateAddRow angelegt, mit der man wieder eine neue Zeile anlegen kann. Was aber nun, wenn man die Werte nicht im Grid selbst eingeben möchte, sondern in separaten Eingabefeldern?

Dann geht man folgendermaßen vor:

1.) Zuerst erstellt man eine Form mit einer Bindingsource, einem Grid und diversen Eingabefeldern. Das Grid und die Eingabefelder werden an die BindingSource gebunden.

2.) Dann stellt man das Grid so ein, dass die TemplateAddRow angezeigt wird.

this.ultraGrid1.DisplayLayout.Override.AllowAddNew = Infragistics.Win.UltraWinGrid.AllowAddNew.TemplateOnBottom;

2.) Damit nach dem neu Anlegen einer Zeile das Databinding auf den Eingabefeldern funktioniert muss nun manuell eine neue Zeile angelegt werden. Das Grid erzeugt diese Row in der DataSource erst wenn Werte eingegeben werden, das ist für unseren Fall zu spät. Deshalb nutzen wir das BeforeRowIndert Event.

private void ultraGrid1_BeforeRowInsert(object sender, Infragistics.Win.UltraWinGrid.BeforeRowInsertEventArgs e)
{
   
this.myBindingSource.AddNew();
    this.myBindingSource.Position++;
    e.Cancel =
true;
}

3.) Jetzt funktioniert bereits das erste Einfügen. Allerdings erscheint danach keine neue TemplateAddRow mehr. Hier muss man einen kleinen Trick anwenden: Man setzt die ActiveRow auf die TemplateAddRow. Dadurch wird eigentlich die TemplateAddRow nun in eine "echte Row" umgewandelt (was wir bereits ja zuvor manuell gemacht haben. Danach erstellt das Grid eine neue TemplateAddRow (das ist genau das was wir brauchen). Etwas unschön ist nun, dass die neue TemplateAddRow automatisch selektiert wird und wir damit schon wieder einen neuen Datensatz anlegen. Schöner wäre, wenn der gerade erzeugte Datensatz aktiv bleibt. Dazu merkt man sich einfach die aktive Row und setzt die danach wieder. Das Ganze habe ich auf einen Button gelegt, mit dem der Anwender die Eingabe abschließt. Alternativ kann natürlich auch ein anderes Event dafür verwendet werden. Sinnvoll ist hier sicher auch das BeforeSelectChange-Event des Grids entsprechend einzubinden.

private void button1_Click(object sender, EventArgs e)
{
   
this.myBindingSource.EndEdit();
   
UltraGridRow temp = this.ultraGrid1.ActiveRow;
   
this.ultraGrid1.ActiveRow = this.ultraGrid1.Rows.TemplateAddRow;
   
this.ultraGrid1.ActiveRow = temp;
}

Wednesday, September 05, 2007 1:51:36 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Friday, August 31, 2007

Bin da gerade auf ein nettes Angebot gestoßen. SitePal bietet animierte Figuren, die man sich selber konfigurieren kann. Diese Figuren können dann Texte, die man vorgibt, sprechen, entweder aufgezeichnete Audio-Files oder auch über Texteingabe. Diese Figuren lassen sich dann in eine Web-Seite integrieren.

image

Ist sicher interessant, wenn man ein entsprechendes Projekt hat. Mal sehen, vielleicht kann ich das zukünftig mal nutzen. 

SitePal Homepage

Friday, August 31, 2007 5:37:12 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [2]    | 
 Tuesday, August 21, 2007

Bei der Neuinstallation eines Entwicklungsrechners dauert es immer ewig, bis man sich die ganzen nützlichen Helferlein zusammengesucht hat, die man im Laufe der Zeit zu schätzen gelernt hat. Deshalb habe ich mir gedacht, ich schreibe mir mal eine Liste, die ich dann immer wieder ergänzen kann. Und vielleicht ist für den einen oder anderen da auch noch was interessantes dabei. Also so könnte ein Entwicklungsrechner aussehen:

Betriebsystem / Standardanwendungen:

  • Windows Vista Ultimate
  • Office 2007
  • SQL-Server 2005 Express
  • SQL-Server 2005 Management Studio

Entwicklungsumgebung:

Tools

Stand 05.10.2007
To be continued...

Tuesday, August 21, 2007 9:30:22 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [9]    | 
 Monday, August 20, 2007

 Will man mit Visual Studio 2008 einem UserControl ein StyleSheet zuordnen, sieht das normalerweise so aus:

<%@ Control Language="C#" AutoEventWireup="true" CodeBehind="WebUserControl1.ascx.cs"
    Inherits="Controls.WebUserControl1" %>
<head>
    <link href="../App_Themes/style.css" rel="stylesheet" type="text/css" />
</head>
<asp:Button ID="Button1" runat="server" Text="Button" /><asp:TextBox ID="TextBox1"
    runat="server"></asp:TextBox>


Damit scheint aber der Designer von Visual Studio 2008 Beta 2 Probleme zu haben. Sowohl im Split-View als auch im Design-View wird nach einem Refresh nichts mehr angezeigt.

image

Bei mir hat hier ein kleiner Trick geholfen. Man verschiebt einfach das Link-Tag mit dem Stylesheet ganz an's Ende des Codes. Dann kann man mit Hilfe der Refresh-Funktion aus dem Kontext-Menü des Design-Panes die Anzeige aktualisieren und siehe da, Button und Textbox werden wieder angezeigt.

image

Monday, August 20, 2007 3:45:30 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [3]    |   | 

Ist eine ASP.Net Seite scrollbar, gibt es den unschönen Effekt, dass die Seite nach dem Postback wieder ganz oben steht. Ich habe mal eine kleine Beispiel-Seite, die diesen Effekt demonstriert:

<%@ Page Language="C#" AutoEventWireup="true" CodeBehind="WebForm2.aspx.cs" Inherits="ValuePlanner_2008.Web.INN_ProjectArea.WebForm2" %>
<%@ Register Assembly="cTextBox" Namespace="artiso_lib.UserControls" TagPrefix="cc1" %>
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" >
 <head runat="server">
 
 <title>Untitled Page</title>
 </head>
 <body>
 
<form id="form1" runat="server">
 
 <div> 
    <%

   1:  for (int i = 0; i < 50; i++)
   2:        {
   3:            Response.Write(i + "<br>");
   4:        } 
   5:         
    %> 
   </div>
  </form>
 </body>
</html>


Dieses Problem kann man ganz einfach umgehen, indem man in der Page-Direktive das Attribut MaintainScrollPositionOnPostback="true" einfügt, also:

<%@ Page Language="C#" AutoEventWireup="true" CodeBehind="WebForm2.aspx.cs" Inherits="ValuePlanner_2008.Web.INN_ProjectArea.WebForm2" MaintainScrollPositionOnPostback="true"  %>

Monday, August 20, 2007 10:58:20 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [1]    |   | 
 Saturday, August 18, 2007

Im ASP.Net AJAX Toolkit findet man ein ModalPopup, das sehr gute Dienste leistet, will man Meldungen etwas eleganter ausgeben als mit einem schlichten alert(). Die Handhabung ist relativ einfach. Man nehme ein beliebiges Serverseitiges Control und weise diesem den ModalPopupExtender zu. Dann gibt man noch mindestens die ID des Controls an, das den Inhalt des Popups repräsentieren soll und fertig. Will man das Popup allerdings client-seitig per Java-Script aufrufen, muss man ein wenig in die Trickkiste greifen. Das Problem dabei ist, dass der ModalPopupExtender immer ein TargetControl braucht. Ich habe dafür einfach ein unsichtbares DIV erzeugt, das mit runat="server" auch auf dem Server sichtbar gemacht wurde. Dann kann man mit $Find('<ID des ModalPopupExtenders>').show() das Popup aufrufen.

Neu war an diesem Beispiel für mich auch der Style filter: alpha(opacity = 70) mit dem man eine Transparenz erzeugen kann.

<%@ Page Language="C#" AutoEventWireup="true" CodeBehind="WebForm1.aspx.cs" Inherits="ValuePlanner_2008.Web.INN_ProjectArea.WebForm1" %>

<%@ Register Assembly="AjaxControlToolkit" Namespace="AjaxControlToolkit" TagPrefix="cc1" %>
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN" "http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
<head runat="server">
    <title>Untitled Page</title>
    <style type="text/css">
        .modalBackground
        {
            filter: alpha(opacity = 70);
            background-color: #CCCCCC;
        }
        .ErrorMessage
        {
            background-color: #800000;
            color: #FFFFFF;
        }
    </style>
</head>

<script language="javascript" type="text/javascript">
   1:  
   2: function okScript()
   3: {
   4:     alert ("OK-Button wurde gedrückt");
   5: }
</script> <body> <form id="form1" runat="server"> <div id="PopupPseudoPanel" style="display: none" runat="server"> </div> <cc1:ToolkitScriptManager ID="ToolkitScriptManager1" runat="server"> </cc1:ToolkitScriptManager> <cc1:ModalPopupExtender ID="ModalPopupExtender" runat="server" PopupControlID="Panel1" DynamicServicePath="" Enabled="True" TargetControlID="PopupPseudoPanel" BackgroundCssClass="modalBackground" OkControlID="OkButton" CancelControlID="CancelButton" OnOkScript="okScript();"> </cc1:ModalPopupExtender> <br /> <br /> <input id="Button2" type="button" value="button" onclick="$find('ModalPopupExtender').show();" /> <asp:Panel ID="Panel1" runat="server" CssClass="ErrorMessage" style="display:none"> <h1> Popup</h1> <p> Das ist ein Popup!</p> <center> <asp:Button ID="OkButton" runat="server" Text="OK"></asp:Button> <asp:Button ID="CancelButton" runat="server" Text="Cancel"></asp:Button> </center> </asp:Panel> </form> </body> </html>

 

Saturday, August 18, 2007 12:57:57 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    |   | 
 Friday, August 17, 2007

Wie man an meinen letzten Posts sieht, beschäftige ich mich momentan sehr intensiv mit LINQ to SQL. Eine wichtige Lektion habe ich gerade eben gelernt. Folgende Ausgangssituation:

Ich habe eine ASP.Net Anwendung. In einem DAL lese ich per LINQ ein Objekt aus der Datenbank und schreibe das dann in eine Session-Variable. Der Anwender bekommt das Objekt an der Oberfläche angezeigt und kann es verändern. Nun möchte ich das Objekt wieder in die Datenbank zurückschreiben. Fast alle Tutorials zu LINQ beschreiben, wie einfach es ist, Daten via LINQ zu schreiben. Aber dort wird in einer einzigen Funktion erst gelesen, dann werden die Daten verändert und dann wieder zurückgeschrieben. Das tritt ja aber in der Praxis eher selten auf.

Also habe ich mich gefragt, was LINQ tut, wenn ich den DataContext einfach neu instanziere und dann einfach mein Objekt per Add an die Tabelle hinzufüge. Na ja,wie zu erwarten, hat LINQ gemeldet, dass der entsprechende Primary Key bereits existiert. Also was tun? Den gesamten DataContext in die Session legen? Dass das keine gute Idee ist, habe ich ziemlich schnell rausgefunden. Der DataContext skaliert sehr schlecht, da er ein eingebautes Change-Tracking, Identity Tracking und sonst noch ein paar Nettigkeiten hat, die sich aber in einer Web_Anwendung recht eklig verhalten können.

Nach einigem Suchen bin ich dann drauf gekommen, dass es auch noch eine Attach-Methode gibt. Damit konnte ich mein Problem schön lösen. Das Ergebnis für das Schreiben sieht nun so aus:

public void SaveProductVersion(cProductVersion _ProductVersion)
{
    DataContext dataContextProducts = new DataContext("Data Source=NOTEBOOK_VISTA;Initial Catalog=ValuePlanner_2008;Integrated Security=True");

    if (_ProductVersion.ID == 0)
    {
        dataContextProducts.GetTable<cProductVersion>().Add(_ProductVersion);
    }
    else
    {
        dataContextProducts.GetTable<cProductVersion>().Attach(_ProductVersion, true);
    }
    dataContextProducts.SubmitChanges();
}

 

Hier wird abgefragt, ob es eine neue Produktversion ist (ID == 0). Wenn ja, dann füge ich die per Add hinzu (die ID wird von LINQ automatisch vergeben). Bei einem bestehenden Projekt verwende ich die Attach-Methode. Ganz einfach, wenn mans weiss. Wichtig ist noch, dass alle Properties des Objektes das Attribut UpdateCheck=none benötigen.

Friday, August 17, 2007 7:53:05 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Thursday, August 16, 2007

Scott Mitchell hat 75 Tutorials zum Thema Data Access mit ASP.Net 2.0 geschrieben. Hier ist praktisch alles an Technologie beschrieben, was für die Programmierung von datenbankbasierten Webanwendungen mit ASP.Net 2.0 notwendig ist. Einzig LINQ wird momentan noch ausgespart. Eine wirklich tolle Sammlung an guten Informationen.

image

Data Access Tutorials : The Official Microsoft ASP.NET 2.0 Site

Thursday, August 16, 2007 10:06:18 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    |  |  |  |   | 

Wenn man mit LINQ to SQL arbeitet, dann steht man sehr schnell vor dem Problem, dass man sehen möchte, wass denn LINQ mit der Datenbank so treibt. Der SQL Profiler kann zwar die abgesetzten SQL-Statements anzeigen, die zurückgegebenen Ergebnisse muss mann dann aber von Hand abfragen. Viel eleganter geht es mit dem LINQ to SQL Debug Visualizer von Scott Guthrie. Damit kann man die Abfrage im Debug-Modus von Visual Studio 2008 einfach anzeigen lassen:

Mit dem Execute-Button kann man die Abfrage einfach ausführen und das Ergebnis anzeigen lassen.

Ein echt cooles Tool. Download und eine Installationsanleitung gibt es hier.

LINQ to SQL Debug Visualizer - ScottGu's Blog

Thursday, August 16, 2007 9:53:05 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Wednesday, August 15, 2007

Ich habe folgendes Datenmodell mit dem LINQ To SQL Designer aufgebaut:

image

So, eigentlich ganz einfach. Mit folgendem Code kann ich die Daten einlesen:

    var formList = from f in listDataContext.cFormListItems
                   orderby f.FormShort                            
                   select f;
    var countryList = from c in listDataContext.cCountryListItems 
                      orderby c.CountryName 
                      select c;

Damit liest LINQ die Daten für die Forms bzw. die Countries ein, die zugeordneten Tabellen bleiben leer, bis man auf das entsprechende Element zugreift, dann wird das nachgeladen (lazy loading). Dieser Effekt ist super, wenn ich z.B. eine Liste der Kunden habe und den Kunden Bestellungen zugeordnet sind und ich teilweise Kunden mit mehreren tausend Bestellungen habe. Dann will ich die Bestellungen nicht gleich alle mitladen. Aber in meinem Fall war es so, dass in den verknüpften Tabellen nur wenige Datensätze stehen und ich deshalb lieber alles auf einen Rutsch laden wollte. Das geht dann so:

    listDataContext = new cListDataContext("Data Source=NOTEBOOK_VISTA;Initial Catalog=ValuePlanner_2008;Integrated Security=True");
    
    // Define LoadOptions to load some related tables with their parent tables in one select statement
    DataLoadOptions loadOptions = new DataLoadOptions();
    loadOptions.LoadWith<cFormListItem>(f => f.FormType);
    loadOptions.LoadWith<cCountryListItem>(c => c.Market);
    listDataContext.LoadOptions = loadOptions;

Diesen Code muss man vor der ersten Abfrage ausführen. Hier werden zwei LoadWith (jeweils für eine untergeordnete Tabelle) mit angegeben. Dies bewirkt, dass die untergeordneten Tabellen mit der jeweiligen Haupttabelle in einem einzigen SELECT Statement aus der Datenbank geladen werden! Ein paar Sachen muss man allerdings beachten:

  • Die LoadOptions können nur vor der ersten Abfrage auf dem DataContext zugewiesen werden.
  • Die Loadoptions können nicht mehr verändert werden, wenn sie einmal einem DataContext zugewiesen wurden.
  • Für mehrere Tabellen ruft man das LoadWith einfach mehrfach auf.

Ich hätte das zwar schöner gefunden, wenn man das auch mit im Designer einstellen könnte, aber es funktioniert einwandfrei.

Hier noch als Beweis das SQL-Statement, das dann tatsächlich auf der Datenbank ausgeführt wird:

SELECT [t0].[ID], [t0].[FormLong], [t0].[FormShort], [t0].[FormTypeID], [t1].[ID] AS [ID2], [t1].[FormTypeLong], [t1].[FormTypeShort]
FROM [values_Forms] AS [t0]
INNER JOIN [values_FormTypes] AS [t1] ON [t1].[ID] = [t0].[FormTypeID]
ORDER BY [t0].[FormShort]
Wednesday, August 15, 2007 6:17:42 PM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]    | 
 Friday, August 10, 2007

Die Arbeitsbereiche des Team Foundation Server stellen eine Verknüpfung eines lokalen Verzeichnisses mit einem Pfad in der Quellcode-Verwaltung her. Aus verständlichen Gründen kann ein und das selbe Verzeichnis nicht mehrfach zugeordnet werden. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass zwei verschiedene Benutzer auf dem gleichen Rechner das selbe Verzeichnis zuordnen wollen, auch wenn es sich auf den gleichen Pfad in der Quellcode-Verwaltung bezieht. Das ganze macht Sinn. Aber was tun, wenn z.B. der Benutzer A nicht mehr existiert und nun Benutzer B seine Projekte übernehmen soll? Der Rat lautet hier, von Benutzer A alle Arbeitsbereiche löschen, bevor der Benutzer gelöscht wird. Der Rat hilft aber wenig, wenn der Benutzer bereits gelöscht wurde und man dann erst die Probleme feststellt. Oder wenn, wie in meinem Fall, durch einen Umzug auf einen anderen Server der Benutzer neu angelegt wurde und zwar den gleichen Namen hat, aber eine andere SID. Die Anpassung der SIDs in der TFS-Datenbank scheint hier nicht richtig funktioniert zu haben.

Den lokalen Workspace zu löschen ist kein Problem, aber das hilft leider in diesem Fall nicht. Die Arbeitsbereiche sind auch zusätzlich noch auf dem Server gespeichert und dort muss man diesen nun löschen, damit man den mit dem neuen Benutzer neu einrichten kann.

Zunächst der Befehl, mit dem man die Workspaces vom Server anzeigen kann:

tf workspaces /owner:* /server:<TFS-Servername> /format:detailed

Um einen Workspace zu löschen kann nun folgender Befehl verwendet werden:

tf workspace /delete <Workspace-Name>;<Benutzername>  /server:<TFS-Servername>

Es gibt auch noch den Befehl /updateUserName, der hat in meinem Fall aber leider nicht funktioniert.

Friday, August 10, 2007 7:16:46 AM (Mitteleuropäische Zeit, UTC+01:00)  #    Comments [0]