Visual Studio 2008 liegt nun als RTM-Version zum Downloadf bereit. Wer keine MSDN-Subscription hat, kann sich hier die Trail-Versionen herunterladen. Visual Studio 2008 Trial Downloads
Ich habe bei mir eine Liste die wiederum eine Liste mit Unterobjekten enthält. Ich möchte nun daraus ein Element der Unterliste mit einer bestimmten ID selektieren. Eine klare Sache für LINQ! Als Leitfaden habe ich auf 101 LINQ Samples mir folgendes Beispiel rausgesucht: 1: public void Linq15() { 2: List customers = GetCustomerList(); 3: 4: var orders = 5: from c in customers, 6: o in c.Orders 7: where o.Total < 500.00M 8: select new {c.CustomerID, o.OrderID, o.Total}; 9: 10: ObjectDumper.Write(orders); 11: }
Das sieht ganz eifach aus, hat bei mir aber absolut nicht funktioniert. Ich konnte das schon nicht sauber eingeben, da er in Zeile 6 für c keine Intellisense-Unterstützung geboten hat. Das Ganze konnte ich dann lösen, indem ich das etwas umgestellt habe, auf das Beispiel oben übertragen sieht meine Lösung so aus:
1: public void Linq15() { 2: List customers = GetCustomerList(); 3: 4: var orders = 5: from c in customers 6: from o in c.Orders 7: where o.Total < 500.00M 8: select new {c.CustomerID, o.OrderID, o.Total}; 9: 10: ObjectDumper.Write(orders); 11: }
Ich habe einfach in Zeile 6 statt des Kommas in der vorherigen Zeile nochmals ein from eingebaut. So funktioniert es bei mir nun, wie ich mir das gewünscht habe.
Na wenigstens nimmt Visual Studio einen Absturz nicht auf die leichte Schulter sondern gibt zu, dass das eine Katastrophe ist. 
Damit Ich habe ein Web User Control bei dem ich eine TextBox als Property nach außen geben möchte, damit man die Eigenschaften der Textbox editieren kann. Das kann man durch ein paar Attribute erreichen. [Browsable(true),
NotifyParentProperty(true),
PersistenceMode(PersistenceMode.InnerProperty),
DesignerSerializationVisibility(DesignerSerializationVisibility.Content),
RefreshProperties(RefreshProperties.Repaint)]
public TextBox DropDownTextbox
{
get
{
return this.TextBox1;
}
set
{
this.TextBox1 = value;
}
}
Damit werden auf dem UserControls zusätzliche Properties angelegt und zwar alle Properties einer Textbox mit dem Prefix "DropDownTexbox" also dem Namen des Properties auf dem Control.
Im Markup werden die Properties ganz normal als Attribute eingefügt. Was mich allerdings etwas gewundert hat war, dass ich im Markup über Intellisense die Textbox allerdings auch als separates Tag angeben kann und darauf meine Attribute definiere. Allerding wird das denn im Designer nicht mehr sauber gerendert.
<uc1:WebUserControl1 ID="WebUserControl11" runat="server" DropDownTextBox-BackColor="#FFCC00"> <DropDownTextbox BackColor="red"></DropDownTextbox> </uc1:WebUserControl1>
Der Team Foundation Server ist ein sehr flexibles Werkzeug. Es lässt sich an verschiedene Prozessmodelle anpassen. Die die beiden folgenden Links verweisen zu entsprechenden Kapiteln in der MSDN-Hilfe die beschreiben wie Workitem Typen und Prozessvorlagen angepasst werden können. Customizing Work Item Types Customizing Process Templates
LINQ erweitert ICollections, IEnumerable etc. mit einigen Extension Methods wie z.B. ToList() was sehr hilfreich ist. Ich hatte gerade das Problem, dass diese Extensions nicht im Intellisense angezeigt wurden. Nach einigem Suchen habe ich festgestellt, das lag daren, dass ich kein using System.Linq drin hatte, sondern nur auf System.Data.Linq und System.Data.Linq.Mapping. Nachdem ich das using ergänzt habe, funktionierte das problemlos.
Das alte Jahr ist noch nicht zu Ende undf schon verspricht das neue Jahr ereignisreich zu werden. Im Februar bin ich wieder auf Tour: 13. / 14. Feb. 2008 - VSOne in München Hier halte ich zwei Vorträge zu XML-Serialisierung und Architektur 19. / 20. Feb. 2008 - Launch Event Microsoft in Frankfurt Hier bin ich als ATE (Ask the Expert) zum Thema Visual Studio Team System 26. / 27. Feb. 2008 - BASTA! Sprint Edition in Frankfurt Auf der BASTA! werde ich zwei Vorträge zum Thema TFS halten. Weitere Details folgen noch. Ich würde mich freuen, den einen oder anderen Leser meines Blogs auf einem dieser Events persönlich kennen zu lernen.
Ich hatte gerade ein Aha-Erlebnis der etwas anderen Art. Im Infragistics-Chart gibt es eine Zoom-Funktion für die Achsen. Bei einem Composite-Chart scheint das aber nicht zu funktionieren. Ich habe folgendes im Code stehen: ChartObj.CompositeChart.ChartAreas[0].Axes[0]. Aber mein Intellisense zeigt kein passendes Property an. Im Forum steht auch die Aussage von einem Infragistics-Mitarbeiter, dass das nicht geht. Wenn ich dann "blind" das vervollständige zu ChartObj.CompositeChart.ChartAreas[0].Axes[0].ScrollScale.Visible = true;
funktioniert der Code wunderbar! Mal abgesehen davon, dass ich gar nicht wüsste, wie man Properties im Intellisense versteckt aber dennoch verfügbar macht, warum um alles in der Welt haben die Jungs dieses Property nicht öffentlich zugänglich gemacht?
Das Problem kennt vermutlich fast jeder Notebook-Besitzer der an seinem Arbeitsplatz noch einen zusätzlichen PC hat. Wenn man am Arbeitsplatz sitrzt steht das Notebook entweder nutzlos in der Ecke oder man kommt mit den Mäusen und Tastaturen immer durcheinander. Wäre es nicht schön, das Notebook am Arbeitsplatz zu integrieren. Unter XP hatte ich hier eine geniale Lösung - Maxivista. Damit konnte man sogar eine Zweischirmlösung aufbauen indem das Notebook einfach den Desktop des Arbeitsplatzrechners erweiterte. Absolut klasse, nur funktioniert der Host unter Vista nicht (zumindest nur mit den WDDM-Treibern, was für mich allerdings keine Alternative ist). Nun habe ich Synergy entdeckt. Dieses Opensource-Tool bitet die Möglichkeit, einen Rechner mit der Maus / Taststur eines zweiten Rechners fernzusteuern. Es unterschiedet sich zu Remote Desktop o. ä., indem es nicht den Bildschirm des PCs auf den Zweit-PC überträgt. Es lässt sich in meinem Szenario damit wunderbar nutzen. Ich habe auf meinem Desktop-PC Visual Studio laufen und kann dann einfach mit der Maus links zum Bildschirmrand rausfahren und schon bin ich auf meinem Notebook und kann damit mit der gleichen Tastatur / Maus z.B. Suchen im Internet, Downloads, E-Mail oder andere Funktionen aufrufen ohne dass mein Desktop-PC damit belastet wird. Das Ganze läuft auch problemlos unter Vista und ist zumindest mal ein brauchbarer Ersatz für MaxiVista.
Ich habe mir gerade ein kleines Beispiel für den Zugriff auf einen Webservice per JavaScript per AJAX zusammengebaut. Da ich hier einige Informationen aus verschiedenen Quellen zusammengetragen habe, möchte ich das Beispiel hier kurz posten, vielleicht hilft es dem einen oder anderen, einige Informationen gesammelt zu finden. Hier zunächst der Code für den Webservice: 1: namespace ValuePlanner_2008.Services 2: { 3: /// <summary> 4: /// Summary description for INNProjectExplorerWebService 5: /// </summary> 6: [WebService(Namespace = "http://tempuri.org/")] 7: [WebServiceBinding(ConformsTo = WsiProfiles.BasicProfile1_1)] 8: [GenerateScriptType(typeof(myData))] 9: [ToolboxItem(false)] 10: [ScriptService] 11: public class INNProjectExplorerWebService : System.Web.Services.WebService 12: { 13: [WebMethod] 14: [ScriptMethod] 15: public myData HelloWorld(int ID) 16: { 17: return new myData { ID = ID, Text = "Hello World" + ID.ToString() }; 18: } 19: } 20: 21: public class myData 22: { 23: public int ID { get; set; } 24: public string Text { get; set; } 25: } 26: }
Kurz zu erwähnen sind hier folgende Details: In Zeile 10 wird über ein entsprechndes Attribut der Webservice für die Zusammenarbeit mit AJAX konfiguriert. Das selbe gilt in Zeile 14 für die Methode, die der Webservicebereitstellt. Da die Methode einen eigenen Datentyp (myData) zurückgibt, wird in Zeile 8 dieser Typ ebenfalls für AJAX veröffentlicht. Man kan so beliebig komplexe Datenstrukturen zwichen JavaScript und dem WebService austauschen, solange diese auf Datentypen basieren, dieJavaScript auch verarbeiten kann (also z.B. keine generischen Listen etc.). Der restliche Code wird automatisch über das Webservice Template erzeugt bzw. sollte keiner weiteren Erklärung bedürfen.
In der ASPX-Seite muss ein Scriptmanager eingebaut werden und der Service darauf registriert werden. Da ich de Scriptmanager in meinem Beispiel in der Master-Page habe, verwende ich einen ScriptmanagerProxy, der es erlaubt, die Registrierungen für einzelne Seiten vorzunehmen und an den Scriptmanager in der Master-Page weiterleitet. Dies ist deshalb notwendig, da auf einer Seite nur ein einziger Scriptmanager vorkommen darf.
1: <asp:ScriptManagerProxy ID="ScriptManagerProxy1" runat="server"> 2: <Services> 3: <asp:ServiceReference Path="~/Services/INNProjectExplorerWebService.asmx" /> 4: </Services> 5: </asp:ScriptManagerProxy>
Noch ein wichtiger Hinweis: Ich hatte zuerst den ToolScriptManager aus dem AJAX Component Toolkit in meiner Masterpage. Dieser scheint nicht mit dem ScriptManagerProxy zusammenzuarbeiten, jedenfalls wurde bei mir die Proxy-Klasse nicht erstellt. Erst als ich einen "normalen" ScriptManager verwendet habe, funktionierte das problemlos.
Auf dem Client wird nun eine Proxy-Klasse erstellt, die die Datentypen und die Methoden des Webservices in JavaScript nachgebildet werden. Darüber lässt sich der WebService sehr einfach aufrufen.
1: <script language="javascript" type="text/javascript"> 2: 3: function fnCallWebService() 4: { 5: ValuePlanner_2008.Services.INNProjectExplorerWebService.HelloWorld(5, fnHelloWorlSuccess, fnHelloWorlFailed); 6: } 7: 8: function fnHelloWorlSuccess(results, context, methodName) 9: { 10: alert(results.Text); 11: } 12: 13: function fnHelloWorlFailed(results, context, methodName) 14: { 15: alert ("Error calling webservice"); 16: } 17: </script>
in Zeile 5 wird der WebService mit der dem Namespace und dem Namen der Webservice Klasse aufgerufen. Zunächst wird der Parameter der HelloWorld-Methode übergeben. Da der Aufruf asynchron erfolgt kann wird noch eine Methode angegeben angegeb, die im Erfolgsfall aufgerufen wird, optional noch eine Methode, wenn der Aufruf fehlschlägt. In Zeile 10 sieht man schön, dass man in JavaScript nun auch das Datenobjekt des Rückgabewertes in gewohnter Weise zugreifen kann.
Eines der neuen coolen Features in VS2008 ist der Intellisense-Support und das einfärben für Javascript-Code. Das hat bei mir aber nicht funktioniert. Das Problem liegt daran, dass bei der Installation zwei Registry-keys nicht korrekt gesetzt werden.  Setzt man folgende Registry-Keys korrekt dann funktioniert das Intellisense einwandfrei: [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\VisualStudio\9.0\CLSID\{014E9A41-54E5-44ED-B15E-EFFA8758BFFC}] "CodeBase"=file:///C:\\Program Files\\Microsoft Visual Studio 9.0\\Common7\\IDE\\Microsoft.JScript.AuthoringServices.dll [HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\VisualStudio\9.0\CLSID\{014E9A41-54E5-44ED-B15E-EFFA8758BFFC}\InprocServer32\9.0.0.0] "CodeBase"=file:///C:\\Program Files\\Microsoft Visual Studio 9.0\\Common7\\IDE\\Microsoft.JScript.AuthoringServices.dll Nähere Infos findet man hier.
Auf dieser Seite sind jede Menge Beispiele zum Thema LINQ thematisch geordnet aufgelistet. Hier findet man wirklich für viele Einsatzgebiete entsprechende Beispiele. Wirklich empfehlenswert! 101 LINQ Samples
Wenn man eine Datei löscht, die in der Quellcode-Verwaltung eingecheckt war, kann man diese leicht aus der Quellcode-Verwaltung wiederherstellen. Dazu muss man aber zuerst eine kleine Einstellung vornehmen. Unter Tools / Options / Source Control / Visual Studio Team Foundation Server kann man die Option "Show deleted items in the Source Control Explorer" aktivieren. Dann werden im Source Control Explorer gelöschte Elemente angezeugt, die man einfach "undeleten" kann. 
Wer mal etwas mehr mit WCF programmiert hat, wird feststellen, dass es recht müßig ist, für jeden Service einen Host zu implementieren. Deshalb habe ich zusammen mit meinem Kollegen Tobi einen WCF Service-Managerr entwickelt. Dieser Servicemanager wird auf dem Application-Server als Windows-Dienst ausgeführt und ist in der Lage Services die in DLLs bereitgestellt werden dynamisch zu laden und auszuführen. Zur Steuerung dient ein Client der natürlich per WCF mit dem Service-Manager kommuniziert. Damit kann auch eine größere Zahl von Services auf einem Application-Server effizient verwaltet werden.
Der Service-Manager kann inkl. einer kleinen Doku kostenlos heruntergeladen und verwendet werden. Über ein Feedback würde ich mich freuen. artisoServiceManager.zip (5,94 MB) Version 0.9.0
Während einer Präsentation hat man oft das Problem, dass man einen Bereich vergrößern möchte um ihn für das Publikum besser lesbar zu machen. Das kann man mit dem kleinen kostenlosen Tool ZoomIt ganz einfach bewerkstelligen. Zusätzlich bietet das Tool auch die Möglichkeit, dass man direkt auf dem Desktop Striche zeichnet. Dadurch kann man z.B. bestimmte Bereiche während der Präsentation kennzeichnen. Den Download gibt's hier
Preisfrage: Was passiert bei folgendem Code: Dictionary<int, string> Names = new Dictionary<int, string> { { 1, "Thomas" }, { 2, "Chris" } };
Names[5] = "Luka";
Ich hätte erwartet, dass der eine KeyNotFoundException wirft. Tut er aber nicht. Statt dessen wird einfach ein neues Element dem Dictionary hinzugefügt mit dem Key 5 und dem Value "Luka". Ob man das verwenden sollte sei mal dahingestellt, aber zumindest gut zu wissen.
Möchte man den kleinesten Key aus einem Dictionary abfragen, dann kann man das jetzt mit Hilfe von LINQ ganz einfach tun. Das Dictionary-Objekt ist in C#3.0 mit einer ensprechenden Extension versehen wordurch das Ganze so einfach ist, wie man sich das immer gewünscht hat.
Dictionary<int, double> ListObject = new Dictionary<int,double>
{
{2004, 1.5}, {2005, 2.7}, {2006, 3.8}
};
int minYear = ListObject.Min(l => l.Key);
Ich habe mich entschieden, von Zeit zu Zeit Kurzbeschreibungen zu Büchern, die ich aktuell lese zu posten. Vielleicht erhält der eine oder andere dadurch die Anregung, sich mit einem Buch näher zu beschäftigen. Ich poste hier meine ganz private Meinung und bekomme auch keine Provision dafür, wenn jemand das Buch kauft. Ich werde so objektiv wie möglich berichten, wie ich die Bücher einschätze.  | Den Anfang möchte ich mit einem Buch von Dino Esposito machen. In "ASP.Net AJAX Programmierung beschreibt Dino fundiert aber dennoch leicht verständlich, wie AJAX funktioniert, wie ASP.NET AJAX aufgebaut ist und wie das ASP.NET AJAX Component Toolkit eingesetzt werden kann.
Das Buch setzt entsprechende Kenntnisse in der Programmierung von ASP.NET und auch HTML und Javascript voraus und richtet sich damit an Entwickler die bisher bereits Web-Anwendungen mit ASP.NET entwickelt haben. Es bietet eine gute Grundlage für die Programmierung von AJAX Anwendungen und vermittelt auch die Hintergründe zur Technologie, so dass man bestimmte Probleme und Effekte besser verstehen kann. Dino bietet jede Menge Tipps, wie man mit ASP.NET AJAX seine Anwendungen aufbauen sollte und welche Fehler man vermeiden sollte. Damit ist das Buch eine wertvolle Unterstützung für alle die ihre ASP.NET Anwendungen mit Hilfe von AJAX optimieren wollen.
Die Beispiele sind nicht übermäßig ausführlich aber präzise beschrieben. Die oben Beschriebenen Grundkenntnisse vorausgesetzt kann man schnell folgen und vieles davon auch gleich in der Praxis einsetzen. Der Stil des Buches ist angenehm und gut lesbar, so dass ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen kann. | Microsoft ASP.NET AJAX-Programmierung von Dino Esposito erschienen bei Microsoft-Press
Vor kurzem hatte ich in einem Post beschrieben, wie man mit C#3.0 Listen effizient initialisieren kann. Das Ganze funktioniert übrigens auch mit Dictionaries. Das siehtr dann einfach so aus: productVersion.Sales = new Dictionary<int,double>
{
{2004, 1.5}, {2005, 2.7}, {2006, 3.8}
};
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