Scrum / Wie geht das.

>> Viele Software-Entwicklungsprojekte sind zu komplex, um sie in einem statischen Projektplan abbilden zu können, da Abläufe, Anforderungen und mögliche Lösungsansätze nicht abzuschätzen sind. Scrum macht durch agile Arbeitsmethodik diese Komplexität beherrschbar. Basis bildet eine Produktvision, welche die aus Anwendersicht notwendigen Ziele umreißt. Dieses Ziel wird im „Product-Backlog“ festgelegt und kontinuierlich verfeinert.

In sogenannten „Sprints“, das sind ca. zweiwöchige Entwicklungszyklen, wird auf die Fertigstellung eines im „Sprint-Backlog“ – dem kurzfristigen Projektplan – festgelegten Zwischenziels hingearbeitet, an dessen Ende ein verwertbares Teilprodukt der Weiterentwicklung des Gesamtprojekts steht. So kann die Projektplanung empirisch, inkrementell und iterativ erfolgen. Iterativ heißt in diesem Falle, dass nicht vorauszusehende Unwegbarkeiten minimiert werden, in dem wir den aktuellen Status des Projekts permanent hinterfragen um durch gezielt gewählte Folgeschritte den Produkterfolg zu maximieren. Anstatt einen starren Plan zu verfolgen, der entwickelt wurde, als wir noch am wenigsten über ein Projekt wussten – ganz am Anfang – nutzen wir kontinierlich „Inspection & Adaption“ auf Basis der hohen Transparenz, die uns Scrum ermöglicht.

Bei der Scrum-Methodik gibt es verschiedene Rollen. So ist der „Product Owner“ der Projektverantwortliche, der die Eckdaten, Kosten und Vision des Projekts im Auge behält. Er ist der „Nutzenmaximierer“, der Projekte koordiniert und in die richtige Richtung leitet. Eine weitere Rolle nimmt das agil agierende Entwicklerteam ein, das selbstorganisiert und am besten ohne Beeinflussung von Außen, die Sprints umsetzt. Die Mitglieder sind optimaler Weise interdisziplinär zu besetzen, damit alles, was zur Erstellung des nächsten Produkt-Inkrements notwendig ist, selbst zu erledigen. Diese interdisziplinäre Besetzung hilft auch, dass Herausforderungen gemeinsam leichter bewältigt werden können, als von einer Reihe individueller Spezialisten, die stets aufeinander angewiesen wären. Zusätzlich werden Abhängigkeiten von Außeneinflüssen reduziert.

Die dritte Rolle nimmt der Scrum-Master ein. Er gehört nicht zwingend zum Developerteam, coacht die Mitglieder jedoch, unterstützt und sorgt für reibungslose Abläufe. Die Rolle des Scrum-Masters ist gerade in der Implementierungsphase von Scrum im Unternehmen immanent wichtig, da die neue Art des Projektmanagements, des Teamaufbaus und der Abläufe Erfahrung und Durchsetzungsvermögen erfordern. Sein Ziel ist es, auch einem guten Entwickler-Team ein High-Performance-Team zu machen. Der Scrum-Master ist ebenfalls Coach für den Product-Owner und das weitere Projektumfeld, um eine Situation zu schaffen, in der ein Scrum-Team möglichst gute Ergebnisse erzielen kann.

Last but not least: die Stakeholder. Ziel des Scrum-Teams ist es immer, den Produktnutzen zu maximieren. Dafür ist ein häufiger Austausch mit Projektbeteiligten außerhalb des Scrum-Teams notwendig. Anwender, Kunden, Support, Marketing und Vertrieb – die Stakeholder – geben wertvolles Feedback und Orientierung, um die Ziele des nächsten Sprints festzulegen. Deshalb wird am Ende eines jeden Sprints in einem Sprint-Review aktiv Response der Stakeholder eingeholt.

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